veraltete Validitätschecks

tempa wrote this 14:40:

Nicht Valide. Stimmt. Ich hatte die 5 Fehler aufgelistet und begründet. „Nee! Nee! Das sind mehr!“ höre ich zur Antwort. „???“ Zwischenzeitlich weiß ich auch warum. Sie hat einen Validator verwendet, der einfach den doctype nicht mitliest und und dann den jeden Schlußslash in den Meta-, Image-Tags und Zeilenumbrüchen anmahnt.

Tja. Und damit darf man sich nun befassen. Topsubmit.de Webseite-analyse. Stand 23. Juli 2005.

Also wen die Validität der eigenen Website interessiert, der kann das hier direkt beim W3C überprüfen: Validator

8 Responses to “veraltete Validitätschecks”

  1. creisi Says:

    Auch ganz praktisch das Tidy-Plugin für den Firefox. Sieht zwar nicht immer alle Fehler, aber beim Testen von Scripts für mich inzwischen unverzichtbar geworden, da ich so auch gleich sehe, ob die Script-Ausgabe valide ist und ich nicht mehr unbedingt jede einzelne von einem Script generierte Seite durch den Validator jagen muss.

    Und wer xhtml-Seiten schreibt, dem kann ich auch den XHTML-Validator von Schneegans empfehlen, ist sogar noch etwas korrekter als der W3C-Validator und die Ausgabe erfolgt in deutsch.

  2. tempa Says:

    Nö. Behauptet es wäre UTF-8 angegeben. Meckert auf Englisch und moniert eine Maskierung, die zwar nicht nötig ist aber auch nicht schadet, weswegen ich mir auch keine Mühe gemacht habe die Maskierung zu entfernen.

  3. creisi Says:

    Schneegans? Und ich dachte, ich hätte da mal deutsche Meldungen gekriegt? Bin wohl gerade etwas geistig umnachtet nach all der Scripterei die letzten Tage¦ UTF-8 könnte aber auch sein, weil das ein XHTML-Dokument ist, und wenn nichts Spezielles im http-header (nicht in den MetaTags) angegeben ist, ist UTF-8 für XHTML Standard, ausser der Server sei anders konfiguriert.

  4. tempa Says:

    Also: Wenn ich XHTML valide nach W3C will … mir das richtig wichtig ist … dann würde ich mal sagen ist W3C die richtige Quelle und der Validator erkennt die Meta-Tag-Deklaration des Zeichensatzes an. So! 🙂

    Ich empfehle auch weiterhin den Validator von W3C zu nehmen, wenn man nach deren Richtlinien die Valdierung prüfen will. Und ansonsten empfehle ich den gesunden Menschenverstand. Der ist nicht perfekt aber viel mehr besitzen wir eh nicht. 😀

  5. creisi Says:

    Ja, klar, nehm ja auch häufiger den W3C-Validator als den von Schneegans.

    Aber das mit der Zeichensatz-Angabe im Meta-Tag ist so eine Sache: Da kommt sie für http schlicht zu spät und nützt gerade nur dann, wenn man eine Datei von der Festplatte lädt, über http kommt die da gar nicht ins Spiel. Also Zeichensatz entweder in der xml-Deklaration, oder den Server anders konfigurieren oer via .htaccess-Datei. Wobei UTF-8 Standard für xhtml-Dateien ist, sofern der Server nicht falsch konfiguriert ist, und dann braucht man die Zeichensatz-Angabe nicht unbedingt.

    Deshalb hat Schneegans wohl auch gemeckert und UTF-8 vorausgesetzt. Dein Server scheint also diesbezüglich richtig konfiguriert zu sein 😉 Wenn man für xhtml etwas anderes als UTF-8 verwendet, sollte man deshalb den verwendeten Zeichensatz entweder in der xhtml-Deklaration oder per .htaccess angeben.

  6. tempa Says:

    Ööööhm Meta-Tags kommen vor dem Body und im Body wird der Zeichensatz relevant. Mag ja sein, dass man ein paar Zeichen in den Meta-Tags verliert, aber die waren ja brav maskiert. Eine XML-Deklaration ist nicht immer möglich wegen unsrem Freund IE.

  7. creisi Says:

    Ja, die kommen vor dem Body. Aber im Fall von xhtml ist das dennoch zu spät, da müssen sie per http-header oder xml-Deklaration mitgeschickt werden, es sei denn, man öffnet eine solche Datei lokal. Denn bei xml/xhtml wird UTF-8 als Charset festgelegt, wenn eine xml-Deklaration fehlt. Wenn Du jetzt im Meta-Tag eine andere Zeichencodierung angibst, dann kann das eben in gewissen Fällen zu Problemen führen.

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber wenn Du ein xhtml-Dokument als text/html ausliefern lässt, was ja anzunehmen ist, da der IE noch kein xml kann, könnte es sein, dass die Angabe im Meta-Tag reicht, weil ja schlussendlich eine html- und nicht eine xml-Datei ausgeliefert wird. Sollte also nur selten zu Problemen führen, wenn der Zeichensatz nicht via http mitgeliefert wie, wie z.B. in solche Fällen wie dem Erwähnten beim Schneegans-Validator. Trotzdem, sicher ist sicher 😉

    Etwas ausführlicher wird die Zeichencodierung auf dodabo.de erläutert.

    Und die W3C Recommendations enthalten auch eine kurze Passage dazu.

  8. tempa Says:

    XHTML Transitional hat genau diese Form und wenn Du mich fragst, hat hier ein 150%er 😀 einen Validator geschrieben, der die ganzen „HTML-Fuzzies“ 😀 dazu erziehen will, den HTML/Text-Modus nicht zu verwenden.

    Bei meinem Beispiel fällt die Prüfung Schneegans in den Modus „Meinen und Glauben“. 😉

    Und validiert entsprechend fehlerbehaftet.

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