Details — wie weit darf man gehen?

tempa wrote this 15:16:

Aktuell stellt einer meiner Kunden seinen Shop von easyMarket auf Tiacquisa um. In meiner Begeisterung von Übersichten zu Detailseiten, riet ich, doch auch ein Detailfoto von dem Nut zu machen, der die Passgenauigkeit der Schiebefunktion illustriert und schwelgte darin wie man Detailseiten ausbauen könnte, um dem potentiellen Kunden den Mund wässerig zu machen.

Mein Kunde entschied sich gegen das Detailfoto, da er der Meinung ist, dass die Konkurrenz nicht schlafe. Ich rede ihm hier nicht rein, es ist sein MArkt. Auch wenn ich der Meinung bin, dass dies ein wichtiger Produktvorteil ist, den Terraristik-Freunde zu schätzen wissen. Diese Nut ist etwas, das Kunden wissen und vor allen Dingen nicht übersehen sollten. Im Laden kann ich an der Scheibe rütteln lassen und ich habe selbst erlebt, wie so ein kleines Terrarium für Spinnen oder andere Miniviecher über den Ladentisch ging, obwohl der Kunde in dem Moment nicht vorhatte eben jenes Produkt zu kaufen.

Ich bin gespannt, wie Wolf-Terrarien die Detailseiten gestalten wird, ob er die Möglichkeiten die Tiacquisa hier bietet in vollem Umfang nutzt.

Ich bin überzeugt, dass sich die Online-Shops im Netz durchsetzen werden, die eng am Kunden sind und die Zusatznutzen bieten, wie z.B. Produktdetails und Produktanwendungen Interessant darstellen. Mit ein Grund, warum wir Tiacquisa eben so konzipiert haben wie es sich jetzt präsentiert. Mit der Möglichkeit beliebige Detailseiten zu generieren. Andererseits ist da auch noch der Weg des Geheimtipps und beim Geheimtipp ist es ganz egal, was auf der Seite steht. Insider kennen den Laden und irgendwann ist man Insider und hat von diesem Geheimtipp gehört. Auch das ist ein guter Weg und er entbindet häufig von dem teueren Kampf mit der Konkurrenz um die schönere Site, das teurere Flashgedöns, etc..

Ich muss mich denke ich mal auf die Suche machen, nach einem Online-Händler, der genau diese Funktion sucht und wie der Shopblogger Lust und Freude an redaktioneller Arbeit hat.

Zur Einmaligleit von Produktnutzen, fällt mir meist ein, dass es damit ohnehin nicht weit her ist. Schaut man sich heutige Automarken an, so ist in keinem Fahrzeug noch viel Marke drin, allenfalls dran. Zig Bauteile findet man übergreifend in den unterschiedlichsten Marken und auch der Monitor, den ich hier verwende hat aussen ein Marken-Label, doch ich weiß aus meiner Zeit als Mitarbeiterin in einem Systemhaus, dass die verwendete Bildröhre in zahlreichen anderen guten Marken steckt.

Der Produktnutzen ist wichtig, er entscheidet, ob ich im Anschluß an den Kauf mich löblich oder verärgert über das Produkt äußere, ob ich es empfehle oder davon abrate. Vor dem Kauf ist der Werbeauftritt wichtiger und jede Nachricht und jedes Bild das transportiert, dass mein Produkt gut ist, ist verkaufsförderlich.

Naja. Jetzt aber muss ich mich darum kümmern, dass das neue Terminplugin ins Rampenlicht gerückt wird. Das ist nämlich auch klasse geworden.

Leave a Reply