Wählerisches CSS.PHP

tempa wrote this 00:35:

Der Sniffer-Weg prüft beim Benutzer, mit welchem Browser dieser unterwegs ist. Der Snifferweg scheint eine sichere Sache zu sein, wäre da nicht die Notwendigkeit für kleine Minoritäten-Browser zu lügen, um auf Seiten gelassen zu werden.

So gesehen scheint der Hack der bessere Weg zu sein.

Nun wurde der Sniffer neu aufgelegt und zwar als PHP. Was mich an der Methode reizt, ist, dass ich meinen Websitekunden die Gestaltung semantisch korrekten Auszeichnungen geben kann. Sprich, Sie dürfen sich Farbe und Größe der Überschriften sogar in Grenzen den Schrifttyp selbst wählen und die Wahrscheinlichkeit wird größer, dass bei der Pflege der Site nicht der *Absatz* formatiert wird, um optisch als Überschrift nach Kundenmaß herhalten zu müssen.

Statt mühsam Werte auszulesen und zu ersetzen, setzt man in der PHP diese Angaben gleich als Variable und schreibt einen kleinen schlanken Array.

Doch hat was. Und jetzt aber endlich die Links, damit man weiß, wovon ich schreibe:
stylegala: no more CSS-Hacks
mathBusdotcom: PHPSS

4 Responses to “Wählerisches CSS.PHP”

  1. creisi Says:

    Gute Idee, aber wird dadurch das Problem nicht einfach verlagert? Auch das Auslesen des User Agents bringt, wie ja schon erwähnt, Probleme mit sich, weil man sich darauf nicht immer verlassen kann.

    Ich denke, es hängt oft davon ab, welche Hacks man benötigt, um sich dann für eine Methode zu entscheiden. Auf jeden Fall ist das eine Möglichkeit mehr, den vielen Problemen bei der Browserunterstützung entgegenzukommen, und das ist natürlich schön, auch wenn ich dem Browsersniffing sehr kritisch gegenüberstehe und es nur sehr vorsichtig anwenden würde. Am Sympathischsten ist mir immer noch, ein Style Sheet ohne Hacks zu machen und danach die benötigten Hacks via einem zweiten Style Sheet einzubinden und dafür dann evtl. diese Methode zu verwenden, lieber aber doch eine Methode, die sich auf die CSS-Unterstützung der Brwoser bezieht.

  2. tempa Says:

    Was mir an den Artikeln gefällt: es erspart mir den Caching-Fehler selbst zu machen. 😉 Und in Bezug auf Hacks, gibt es bei mir mittlerweile auch mehrere CSS-Files.

    Ich habe kürzlich sogar so gußeligen Quelltext wie
    #myID {width=300px;} geschrieben. Ich hatte so Mühe das Gleichheitszeichen zu setzen und das, wo ich es mir doch gerade abtrainiert hatte. Aber laut Kristof Lipferts Browserweichenliste eben ein Weg MSIE 5.5 anzusprechen.

    Wie bereits geschrieben, finde ich die Variante das CSS als PHP zu schreiben in sofern interessant, weil es eine schöne bequeme Methode ist via Formular dem Kunden das Aussehen der Überschriften zu überlassen. Gerade in CMS-Systemen wird da gerne Ersatzweise mit FONT, FETT und FARBE auf den Absatz angewendet gearbeitet.

    Was als zusätzliche Option zur Verwendung in Ausnahmefällen gedacht war wird zur Regel.

    Wenn man aber daraus einen ganz bewußt an den Anfang gesetzten Vorgang macht, dann rückt die semantisch korrekte Überschrift in den Vordergrund.

    Die Browserweiche ist für mich daher sogar zweitrangig.

  3. creisi Says:

    Wie bereits geschrieben, finde ich die Variante das CSS als PHP zu schreiben in sofern interessant, weil es eine schöne bequeme Methode ist via Formular dem Kunden das Aussehen der Überschriften zu überlassen.

    Das ist natürlich ein sehr interessanter Gedanke. Und die Methode, css mit php zu verknüpfen, eröffnet bestimmt noch viele andere Möglichkeiten, wenn man mal genauer darüber nachdenkt 😉

  4. Jürgen Says:

    Leider weigert sich IE6 ‚mystyle.css.php‘ einzulesen, wenn auf dem Server zlib.output_compression = 1 gestzt ist.
    Abhilfe: @ini_set(‚zlib.output_compression‘, ‚Off‘); (im script).

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