Editland vs Smarty

tempa wrote this 16:05:

Eine Interessentin von Editland fragt an, wie man smarty und Editland verheiratet. Sie setzt für ihre Projekte Smarty ein und das Kundenprojekt ist fast fertig, es fehlt nur ein Editor für ein zwei Seiten, die der Kunde selbst einsetzen möchte.

Nun habe ich einige Seiten der Dokumentation von Smarty gelesen und je länger ich lese, desto stärker gewinne ich den Eindruck, dass der Designer genausogut gleich PHP lernen kann und die Scripte selbst schreiben kann, zumal einige Funktionen ziemlich albern sind, wie z.B. zwischen Buchstaben feste Leerschritte zu klemmen.

Wer einen Text gesperrt darstellen will, sollte nur dann Leerschritte verwenden, wenn er auch das Wort gleichzeitig verfremden will, so dass Suchmaschinen es nicht erkennen und Lesegeräte das Wort Buchstabieren soll. In allen anderen Fällen ist es besser für die Passagen ein Klasse und die CSS-Anweisung letter-spacing zu verwenden. Wenn ich also als Newbie derlei in der Dokumentation lese, dass Smarty dafür einen Befehl hat und das umsetzen kann, dann frage ich mich, aus welcher Zeit das System stammt und ob es heute noch Sinn macht es zu verwenden.

Sicher es ist schön, dass Smarty Absätze, Sätze und Wörter zählen kann und Absätze in einer Kaskade nach rechts einrücken. Aber wann brauche ich in Kaskade eingerückte Absätze?

Ich bin sicher, ich bin gegenüber Smarty ungerecht. Doch je länger ich darin lese, desto weniger überzeugt es mich. Soweit ich es verstanden habe, wird es das beste sein, die editierbaren Bereiche in einem Unterverzeichnis mit Editland zu installieren und dann die Bausteine, die der Kunde in einem ganz separaten System erstellt hat, mit Smarty nach vorne zu holen. Ich bin sicher, dass Smarty die Textbausteine aus dem Ordner Content Content aus dem Kunden-Editier-Ordner holen kann und in jede Seite einbinden kann. Zumindest wird das so behauptet. Damit der Kunde bei den Seiten, die er editiert das Layout drum herum hat, macht man das Template einfach noch einmal.

Das zumindest wäre jetzt meine Vorgehensweise, damit das fst fertige Projekt nicht noch einmal in Editland erstellt werden muss und damit der Kunde nur die Bereiche editieren kann … allerdings würde ich mich als Kunde verarscht vorkommen, wäre in dem Auftrag ein Editland, das eine Personenlizenz ist und nicht vermietet werden kann und ich könnte immer noch nicht alle Seiten editieren und auch nicht die Navigation meinen Bedürfnissen ja nach Unternehmensentwicklung anpassen und müsste immer noch zum Dienstleister gehen, dass er mir die Struktur anpasst.

Es ist eine Sache, ob man freiwillig diese Leistungen in die Hände kompetenter Hände gibt, oder es tut, weil nicht weiß, dass man es auch anders für das selbe Geld haben könnte.

Editland braucht kein Smarty, da es eine eigene Template-Engine hat. Editland braucht höchstens eine Nutzerverwaltung und die kann man theoretisch als Plugin einbinden, bzw. Editland hierfür entsprechend an der einen oder anderen Stelle in Absprache mit dem Entwickler umschreiben.

Obwohl mein Interesse an Smarty schon deutlich abgeflacht ist, denn ich sehe noch nicht wo Smarty mir das Leben als Designer erleichtert, werde ich mal noch in der Dokumentation weiterlesen … vielleicht wird es ja noch was … wobei ich dann wohl schon eher wieder auf WordPress steigen würde, wenn Einfachheit und Benutzerverwaltung gefragt ist. 🙂

2 Responses to “Editland vs Smarty”

  1. Klaus Says:

    *lach, ja wer Smarty lernt, kann tatsächlich gleich auch PHP mitmachen, ich hatte es eine zeitlang auch eingesetzt, aber jetzt mach ich es wieder auf meine art und weise.

  2. Fred Says:

    „wer Smarty lernt, kann tatsächlich gleich auch PHP mitmachen, ich hatte es eine zeitlang auch eingesetzt, aber jetzt mach ich es wieder auf meine art und weise.“

    Ja, ich auch! 🙂

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