Grundlage eines Templates für die Monitor-Ausgabe

tempa wrote this 03:37:

Ein Template unterliegt wie in diesem Blog schon ausgeführt den Schranken des Monitors. Dessen Maße und die des Browserfenster bestimmen die Proportionen.
Screenraster

Ähnlich wie man ein DIN A4-Bogen falten kann, kann man auch den Monitor unterteilen. Basis für dieses Raster ist die Auflösung 1024×768 Pixel und im Firefox sind bei kleinen Symbolen die Tabs aktiv. Damit ergeben sich Aussenmaße von 1000×590 Pixel, wobei der Skrollbalken aktiv ist und nicht mitgerechnet wurde. Im Internetexplorer kommen i.R. noch 20 Pixel in der Höhe dazu. Eine Officeleiste rechts oder Links habe ich nicht berücksichtigt. Unberücksichtigt blieben auch alle verkleinerten Fenster. Natürlich kann jeder Nutzer ein Fenster auch verkleiner und die Maße können jedes Format annehmen, auch ein Hochformat. Auch wenn man sich dessen eingedenk ist, wir diese Tatsache einem bei der Arbeit nicht helfen. Denn ein Design orientiert sich am Portrait oder am Panorama. Nutzer, die z.B. eine Breite Todo-Liste oder die Favoriten oder die History offen haben, werden das Web anders wahrnehmen, als diejenigen, die diese Leiste geschlossen haben. Im Firefox lässt sich die Seitenleiste fast bis zur Mitte schieben oder das Fenster um ca. ein fünftel verschmälern. Im Internet Explorer ist die Variationsbreite der Favoritenleiste links von 10% zu knapp 50% der Gesamtbreite des Fensters.

Da sich diese Fenster bequem zu- und wegschalten lassen, neige ich dazu sie zu ignorieren. Wer dies nicht ignoriert, hat einen Innenbereich bei 1024×768 von ca. 600×600 Pixel der skrollfrei dann existiert, wenn der Nutzer nicht auch noch das Fenster verkleinert nutzt. Das sind soviele Varianten und Unbekannten, dass man diese schlicht auch in die Tonne geben sollte wenn man ein Templatedesign beginnt. Zumindest halte ich es so, da sich das bewährt hat und mir in all den Jahren keine Klagen kamen.

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