Apropos: A List apart und das Thema barrierefreies Webdesign

tempa wrote this 00:53:

Die Suchmaschine ist wie eine virtuelle Stadt mit verschiedenen Zentren. Wie in der Einkaufspassage in der Großstadt ziehen große und kleine Scharen von Passanten durch. Einige Bummeln rein aus Vergnügen andere verfolgen konkrete Vorhaben. Hierbei kommen sie an Schaufenstern vorbei und nehmen eine Vielzahl von Eindrücken mit. Soweit zur Realität — übertragen wir dieses Verhalten in den virtuellen Raum des Internet: Die Straßen der Städte werden im Netz von den Suchmaschinen gebaut. Die Schaufenster der Suchmaschinen-Passagen sind die Textausschnitte aus Ihrer Website und die im im Quelltext eingebetteten Bilder, welche die Sucher per Suchbegriff aus dem Datenbankindex der Suchmaschine abrufen.

Kommen Kunden in den Laden — respektive auf die Site, ist Design, Text und der Grad der Eineindeutigkeit in den Aufforderungen entscheidend für den Erfolg der Site.

Neben dem Inhalt einer Seite selbst sind Suchmaschinen die Helfer schlechthin, um möglichst zahlreiche Gäste auf der eigenen Site begrüßen zu dürfen. Die Zahl der Besucher, die über die Suchmaschine auf Ihre Website stoßen, nennt man Konversionsrate. Je höher die Konversionsrate, desto größer auch die Zahl derer, die auf Ihrer Website das Gesuchte finden und Ihre Waren und Leistungen kaufen.

Suchmaschinen verarbeiten ausschließlich den Quelltext.

Schnell wird hierbei vergessen, dass Suchmaschinen nur den Quelltext einer Seite verarbeiten und davon primär die HTML-Teile verarbeiten. Es macht daher Sinn eine Seite mit den Augen einer Suchmaschine auf seine Lesbar- und vorallem Verwertbarkeit hin zu überprüfen. Diesem Thema widmet sich nun auch A List apart aktuell in einem Beitrag (Engl.).

Ein herrlicher Anlaß noch einmal an meinen Beitrag vom Mai 2005 😉 zum Thema zu erinnern: Barrierearmut: Optimieren mit Fang
Mit der Firefox-Erweiterung Fang können Sie jede Seite bequem über das Kontextmenü mit den Augen der Suchmaschine betrachten. Die Erweiterung für Ihren Firefox ist schnell und einfach installiert.

Die Optimierung auf Barrierearmut hilft gleichzeitig die Site schneller zu machen. Achten Sie bei der Seite auch auf Alt und Title bei Bildern, da Google Bilder nicht interpretieren kann und daher auf ALT-Texte angewiesen ist. Fehlen diese werden Bilder nach ihrem Dateinamen und dem umgebenden Text bewertet. Je weniger Grafiken, die dem reinen Layout dienen, in dem Quelltext eingebettet sind desto besser für die Bewertung des Inhaltes ihrer Seite. Diesbezüglich hat der Disney Store UK jetzt vor dem Weihnachtsgeschäft ganz frisch eine bittere Lehre ziehen müssen, als dieser kürzlich zu den veralteten Layouttabellen zurückkehrte und eine mehr als überflüssige Layoutgrafik namens „Image Spacer“ zum wichtigsten Begriff der Website vom Google-Index gekürt wurde.

Der weitere Vorteil mit CSS-Design ist, dass Textergebnisse mit verschiedenen Layouts schnell umgesetzt werden können und so der Erfolg auf allen Ebenen systematisch erreicht werden kann.

Herzlichen Dank an Robert Basic, der mit seinem Link zum Beitrag hilft, die Bedeutung barrierearmer Seiten bekannt zu machen. Man kann es gar nicht oft genug sagen.

Weiterhin möchte ich die Lektüre bei Google empfehlen: Richtlinien für Webmaster

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Anmerkung: Barrierefreiheit ist eine Illusion, weswegen ich barrierearm dem Begriff barrierefrei vorziehe.

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